Palladiumbarren – Die wertvolle Alternative

Palladiumbarren kaufen

Wer Palladiumbarren kaufen möchte, kann zwischen kleinen Grammstückelungen, der international gebräuchlichen Feinunze und größeren Barren wählen. Neben dem Feingewicht unterscheiden sich die Produkte bei Hersteller, Ausführung und Gestaltung. Palladium verbindet dabei den Charakter eines physischen Edelmetallprodukts mit einer ausgeprägten industriellen Nutzung.

Im Gegensatz zu vielen Gold-Anlagebarren unterliegen Palladiumbarren in Deutschland der regulären Umsatzsteuer von 19 %.

Palladiumbarren online bestellen: Gewichtsstufen und Aufgeld vergleichen

StoneX Bullion führt Palladiumbarren in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Kleine Barren ermöglichen eine feine Aufteilung des Bestands und weisen einen geringeren Einzelbetrag auf. Dafür kann das Aufgeld je Gramm höher ausfallen als bei größeren Gewichtsstufen. Größere Formate bündeln entsprechend mehr Palladium in einer Einheit und können ein niedrigeres Aufgeld je Gramm aufweisen. Eine besondere Vergleichsgröße ist die Feinunze mit 31,1035 g. Sie wird international im Edelmetallhandel verwendet und ermöglicht einen direkten Gewichtsvergleich mit anderen 1 oz Anlageprodukten. Palladiumbarren werden häufig mit einem Feingehalt von 999,5/1000 produziert.

Hersteller von Palladiumbarren

Palladiumbarren werden von verschiedenen international tätigen Raffinerien und Edelmetallherstellern produziert:

  • Argor-Heraeus wurde 1951 im Schweizer Kanton Tessin gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Mendrisio. Das Unternehmen verarbeitet Gold, Silber, Platin und Palladium und gehört zur Heraeus-Gruppe. Argor-Heraeus produziert auch Palladiumbarren im schlichten Standard-Design.
  • Valcambi wurde 1961 in der Schweiz gegründet und hat seinen Sitz in Balerna. Die Raffinerie verarbeitet ebenfalls Gold, Silber, Platin und Palladium und hat mehrere Palladium-Standardbarren im Sortiment.
  • PAMP Suisse ist ein Schweizer Edelmetallunternehmen. Bekannt ist das Unternehmen unter anderem für seine geprägten Motivbarren. Das bekannte Lady Fortuna-Design wurde 1979 eingeführt und gehört seitdem zu den wiederkehrenden Gestaltungen von PAMP.

Welche Hersteller, Gewichtsstufen und Ausführungen StoneX Bullion aktuell führt, ergibt sich aus den jeweiligen Produktbeschreibungen.

Ausführung, Gestaltung und Geschichte von Palladiumbarren

Palladiumbarren werden oft als geprägte Barren angeboten. Dabei werden vorbereitete Metallrohlinge im Prägeverfahren mit Herstellerlogo, Feingewicht, Feingehalt und weiteren Kennzeichnungen versehen. Seriennummer, Zertifikat, Verpackung und Gestaltung können je nach Produkt und Hersteller variieren. Neben klassischen Standardbarren existieren auch Motivbarren wie der Lady Fortuna Barren von PAMP.

Als standardisiert gehandeltes Anlagemetall besitzt Palladium eine vergleichsweise junge Geschichte. 1979 einigten sich führende Händler in London und Zürich auf gemeinsame Spezifikationen für Platin und Palladium, die als Good Delivery akzeptiert wurden. 1987 wurde der zuvor informell organisierte Handel mit der Gründung des London Platinum and Palladium Market formalisiert. Später entstanden auch staatliche Bullionprogramme: Die United States Mint gab beispielsweise 2017 erstmals den American Palladium Eagle als Bullionmünze aus.

Palladium ist zugleich ein wichtiges Industriemetall. Ein zentraler Einsatzbereich sind Fahrzeugkatalysatoren, insbesondere bei Fahrzeugen mit Benzinmotor. Weitere Anwendungen finden sich unter anderem in Elektronik, chemischer Produktion, Dentallegierungen, Schmuck und Erdölraffination.

Technische Daten

  • Metall: Palladium
  • Feingehalt: produktabhängig, häufig 999,5/1000
  • Feingewicht: produktabhängig
  • Ausführung: produktabhängig, häufig geprägt
  • Hersteller, Herkunft, Abmessungen, Seriennummer, Verpackung und Zertifikat: produktabhängig

Warum Sie Palladiumbarren kaufen sollten

  • Unterschiedliche Gewichtsstufen: Palladiumbarren sind als kleine Grammportionen, als standardisierte Feinunze und in größeren Formaten am Markt. Diese Stückelungen ermöglichen unterschiedliche Aufteilungen des Bestands.
  • Hoher Feingehalt: Viele Palladiumbarren werden mit 999,5/1000 Feinpalladium produziert.
  • Unterschiedliche Ausführungen: Neben klassischen Standardbarren gibt es Motivbarren, die sich durch ihre Gestaltung abheben.
  • Anlage- und Industriemetall: Palladium wird in Barren- und Münzenform gehandelt und zugleich in verschiedenen technischen Bereichen eingesetzt.
  • Aufgeld abwägen: Größere Barren können ein niedrigeres Aufgeld je Gramm aufweisen, bündeln dafür mehr Palladium in einer Einheit. Maßgeblich bleibt der konkrete Produktvergleich.

Auf StoneX Bullion können Sie Palladiumbarren untereinander und mit anderen Anlageprodukten vergleichen, um ein Produkt zu wählen, das zu Ihrem Budget und Kaufzweck passt.

FAQ

Für wen eignen sich Palladiumbarren?

Palladiumbarren eignen sich für Käufer, die physisches Palladium in unterschiedlichen Gewichtsstufen erwerben möchten. Die passende Größe hängt insbesondere von Einzelbetrag, Aufgeld und gewünschter Aufteilung ab.

Wie hoch ist der Feingehalt von Palladiumbarren?

Der Feingehalt ist produktabhängig. Viele Palladiumbarren werden mit 999,5/1000 beziehungsweise 99,95 % Feinpalladium produziert.

Wofür wird Palladium verwendet?

Ein wichtiger Einsatzbereich neben der Edelmetallanlage sind Fahrzeugkatalysatoren. Darüber hinaus wird Palladium unter anderem in Elektronik, chemischer Industrie, Dentallegierungen, Schmuck und Erdölraffination verwendet.